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Abschied aus Gossau, Abschied vom Cevi

Nach 3 Jahren im Züricher Oberland bin ich im Frühjahr mit meiner Familie nach Freiburg im Breisgau weitergezogen.

Ich bin sehr dankbar für viele bereichernde Begegnungen in Gossau und natürlich auch für die spannende Zeit im Cevi Vorstand, den ich während der letzten beiden Jahre leiten durfte.

Gemeinsam konnten wir einiges auf dem Weg bringen:

Mit dem „Cevihuus Vivo“, welches in unmittelbarer Nachbarschaft zur reformierten Kirche entsteht, werden alle Angebote des Cevi (mit Ausnahme des Pöstli) erstmalig unter einem Dach versammelt. Ein Ort voller Leben mitten im Dorf! Wenn auch noch zu einem guten Teil mit Darlehen, so ist die Finanzierung des Projektes gesichert, die formellen Hürden sind genommen und der Bau wird in Kürze beginnen.

Mit einer neuen Leitungsstruktur wird die Basis des Cevi – das sind vor allem die zahlreichen ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter – künftig stärker in die Entscheidungsfindung und Prioritätensetzung mit einbezogen. Eine wichtige Rückbesinnung auf den Ursprung der „Jungendbewegung Cevi“: Damit sich Dynamik und Begeisterung entfalten können, braucht es diese Gestaltungs-Freiheit. Erfahrene Stimmen im Vorstand oder unter den Angestellten dürfen dabei beraten und befähigen.

Schliesslich hat uns bis zuletzt die Frage beschäftigt, wie wir dazu beitragen können, dass junge Erwachsene, die altersmässig den Angeboten des Cevi entwachsen sind, eine persönliche Heimat in der reformierten Kirche finden. Ich bin davon überzeugt, dass dies gelingen wird, wenn zu geeigneten formellen Strukturen die Bereitschaft vieler Einzelner kommt, zu Brückenbauern zu werden.

Ich bin gespannt von Gossau zu hören und aus der Ferne mitzuverfolgen, wie sich diese Pflänzchen weiterentwickeln. Euch allen dazu Gottes reichen Segen!

Euer Christian Ott